StartWohnenWohnungspreise in München - wohin führt der Weg noch?

Wohnungspreise in München – wohin führt der Weg noch?

München ist eine sehr beliebte Stadt zum Leben und es gibt mehrere Faktoren, die dazu beitragen. Die Stadt hat eine niedrige Kriminalitätsrate, ein ausgezeichnetes öffentliches Verkehrsnetz und eine Vielzahl von Kultur- und Freizeitangeboten, die man genießen kann. Darüber hinaus ist München die Heimat vieler großer Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und die zur Wirtschaft der Stadt beitragen.

All diese Faktoren machen München zu einem attraktiven Wohnort und infolgedessen sind sowohl die Miet- als auch die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Aber wie hoch können die Preise noch steigen? Wohin führt der Weg? Werden die Preise weiter steigen, oder werden sie sich irgendwann einpendeln?

Der aktuelle Mietspiegel 2021

Der Mietspiegel wurde durch den Stadtrat der Landeshauptstadt München im März letzten Jahres bestätigt und als qualifizierter Mietspiegel für München 2021 anerkannt. Der aktuelle Mietspiegel in München liegt bei 12,05 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet, dass die durchschnittliche Monatsmiete für eine Wohnung in München 12,05 Euro pro Quadratmeter beträgt. Im Gegensatz zum vorherigen Mietspiegel von 2019 ist die durchschnittliche Nettokaltmiete um 3,1 % gestiegen.

Durchschnittliche Nettokaltmieten pro Quadratmeter laut Mietspiegel der letzten Jahre

  • 2021: 12,05 Euro
  • 2019: 11,69 Euro
  • 2017: 11,23 Euro
  • 2015: 10,73 Euro
  • 2013: 10,13 Euro

Nicht nur der steigende Mietspiegel ist für viele Menschen ein Grund für die Überlegung, eine Immobilie zu erwerben. Es gibt viele Gründe, warum sich jemand dafür entscheidet, eine Immobilie zu kaufen, anstatt sie zu mieten. Zum einen kann der Besitz eines Hauses ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit vermitteln, das bei einer Miete nicht gegeben ist. Wenn Sie ein Haus besitzen, können Sie Änderungen und Renovierungen nach eigenem Ermessen vornehmen, ohne die Zustimmung des Vermieters einholen zu müssen.

Außerdem sind die monatlichen Kosten für eine Hypothek oft vergleichbar mit oder sogar geringer als die Kosten für die Miete einer vergleichbaren Immobilie. Und da Ihre Hypothek im Laufe der Zeit abbezahlt wird, werden Ihre monatlichen Wohnkosten schließlich auf null sinken. Und schließlich können Hypothekenzahlungen, anders als Mietzahlungen, tatsächlich Eigenkapital für Ihr Haus aufbauen.

Mit anderen Worten: Wenn Ihr Haus oder Ihre Wohnung im Laufe der Zeit an Wert gewinnt, können Sie eine Rendite erzielen, indem Sie einfach dort wohnen. Aus all diesen Gründen und mehr ist der Kauf einer Immobilie für viele Menschen eine attraktive Option.

Kaufpreise in beliebten Vierteln der Stadt – Daten, Zahlen & Fakten

Durchschnittliche Quadratmeterpreise für Häuser laut immowelt.de

LageHäuser
Allach-Untermenzing9.971 Euro/m²
Au-Haidhausen11.942 Euro/m²
Berg am Laim10.117 Euro/m²
Laim11.381 Euro/m²

 

Durchschnittliche Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen laut immowelt.de

LageEigentumswohnungen
Allach-Untermenzing8.326 Euro/m²
Au-Haidhausen11.811 Euro/m²
Berg am Laim8.413 Euro/m²
Hadern8.829 Euro/m²
Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt12.642 Euro/m²

Durchschnittliche Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen laut immowelt.de

Zukunftsaussichten: Wie ist die Einschätzung für die Zukunft?

Sowohl die Durchschnittsmieten für Wohnungen als auch die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Doch wird sich dieser Trend nach oben weiterhin fortsetzen? Experten schätzen, dass ein Ende des Immobilienbooms in Sicht sein könnte und dass die Immobilienpreise bis Ende des Jahres voraussichtlich sinken oder stagnieren könnten.

Im Jahresvergleich der Angebotspreise von Eigentumswohnungen konnte laut dem Portal immowelt in manchen Großstädten bereits eine Veränderung festgestellt werden: In Bremerhaven gingen die Preise beispielsweise um 2 % zurück, in Darmstadt um 1 %. In vielen Großstädten sind zudem die Quadratmeterpreise nur noch moderat gestiegen. So auch in München: Der Preis pro Quadratmeter stieg nur um 3% – der Zuwachs lag also deutlich unterhalb der Inflationsrate.

Grund für die rückläufige Entwicklung auf dem Immobilienmarkt seien der Anstieg der Bauzinsen, der Krieg in der Ukraine und die hohe Inflation. Auch Umweltauflagen und teurere Lebenshaltungskosten könnten für mehr Zurückhaltung bei den Käufern sorgen.

Was bedeutet das für die Käufer?

Wenn die Immobilienpreise fallen, ist das in der Regel ein guter Zeitpunkt, um zu kaufen. Das liegt daran, dass es auf dem Markt eine größere Auswahl gibt und die Preise niedriger sind als zuvor. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass fallende Preise auch bedeuten können, dass es aus finanziellen Gründen weniger Nachfrage nach Immobilien gibt. Daher ist es wichtig, dass ihr euch gut informiert, bevor ihr eine Entscheidung trefft.

Wenn ihr mit dem Gedanken spielst, eine Immobilie zu kaufen, solltet ihr mit einem Immobilienmakler vor Ort sprechen, um euch ein Bild von der Marktlage in der Gegend zu machen. Er wird euch sagen können, ob die Preise fallen und wie lange sie schon fallen. Er kann euch auch sagen, welche Art von Immobilien derzeit gefragt sind. Ein Kreditvermittler kann zudem ausführlichere Informationen zu Zinsen und Krediten geben. Mit diesem „Rüstzeug“ könnt ihr dann eine fundierte Entscheidung darüber treffen, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Kauf ist.

Was bedeutet das für Verkäufer?

Wenn die Immobilienpreise fallen, bedeutet das, dass der Wert eines Hauses seit dem letzten Verkauf gesunken ist. Dafür kann es verschiedene Gründe geben, z. B. einen Rückgang der Nachfrage nach Wohnraum in der Region oder einen Anstieg der Zahl der Häuser auf dem Markt. Obwohl ein Rückgang der Immobilienpreise für Verkäufer/innen besorgniserregend sein kann, gibt es auch ein paar positive Aspekte.

Die steigenden Zinsen könnten Käufer veranlassen, genau jetzt noch nach Immobilien zu suchen. Außerdem sind Käufer eventuell bald nicht mehr bereit, die deutlich zu hohen Immobilienpreise zu zahlen. Laut einer Einschätzung der Bundesbank aus dem Februar 2022 lagen die Immobilienpreise 15 bis 40 Prozent über dem Preis, der gerechtfertigt sei.

Solltet ihr am Verkauf eurer Immobilie interessiert sein, lasst euch ebenfalls von einem guten Makler beraten. Er kennt den Markt, kann eine Einschätzung des Werts der Immobilie vornehmen und vermarktet die Immobilie bestmöglich.

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Khoa
Als Münchner muss man immer up-to-date sein wenn in so einer schönen Stadt wie München was Aufregendes passiert. Hier halte ich euch in Artikeln stets auf dem Laufenden!
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