Immobilienpreise: Faktoren in und um München

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Mieten in München
foto: ©flyupmike - pixabay.com

Was die Meisten interessiert ist, wie sich die Corona-Pandemie auf die Immobilienpreise auswirken werden. Natürlich ist niemand ein Hellseher, doch eines ist sicher: Viele Menschen haben Angst – Käufer wie Verkäufer. Durch die Angst wird die Aktion gelähmt und das bedeutet, das ein gewisser Anteil der Verkäufer die Immobilien halten und ein gewisser Prozentsatz der Käufer nicht mehr an einem Kauf interessiert ist. Es wird alles im Gleichgewicht bleiben – so die Prognose der Immobilienmakler in Kassel.

Wohnen in München bleibt teuer

In München und Umland sind in 2019 die Mieten und Kaufpreise weiter gestiegen, doch das moderater als in 2018. Dies ist dem Wohnungsbarometer der Stadt München zu entnehmen. Doch es bleibt teuer in München zu wohnen und es wird sogar teurer. Selbst wenn die Mieten und Immobilienpreise in der Landeshauptstadt nicht mehr ganz so stark ansteigen, wie vor einem Jahr.

Eine Analyse eines Immobilienportals zeigte auf, dass eine zweiköpfige Familie in der bayerischen Landeshauptstadt bis zu 45 Prozent ihres Haushalts-Nettoeinkommens an Miete zahlt. Im Vergleich mit anderen deutschen Metropolen zeigt sich, dass die Wohnkostenquote zwischen 22% (Essen) und 39% (Berlin und Frankfurt) liegt. Da der Wohnraum in der attraktiven Metropole sehr gefragt ist, sind die Mietpreise entsprechend hoch und steigen seit Jahren.

Der durchschnittliche Mietpreis in München liegt bei 19,27€ pro Quadratmeter. Besonders begehrt sind die kleinen Wohnungen, wobei eine rund 30 Quadratmeter große Wohnung zwischen 550 und 650 Euro kostet. Die größeren Wohnungen fallen allgemein günstiger mit 12 bis 18 Euro pro Quadratmeter aus. Entscheidend über die Mietkosten ist die Lage des Wohnraums. Die Mietkosten variieren je nach Stadtteil und Wohnviertel. Mieter die sich für zentrumsnahe Stadtteile wie Lehel, Maxvorstadt oder Schwabing interessieren, die müssen mit höheren Mietpreisen rechnen. Eine Wohnung in der Altstadt kostet 22,55 Euro pro Quadratmeter. Der Bestand an Wohnungen ist einzigartig und in der Nähe befinden sich zahlreiche Gassen mit exklusiven Geschäften sowie eine Vielzahl von gastronomischen Angeboten.

Preiswerter Wohnraum ist knapp

Das in der Landeshauptstadt Bayerns preiswerter Wohnraum knapp ist, das ist vielen bekannt. Vor allem durch die Zweckentfremdung von Wohnraum und Umwandlung in Büroflächen wird die Wohnungsnot verschärft. Bei einer Zweckentfremdung vermieten die Eigentümer die Wohnung über acht Wochen im Jahr gänzlich an Touristen. Das bedeutet, dass die Mietwohnung in eine Ferienwohnung umgewandelt wird, um so in kurzer Zeit viel Geld zu erzielen. Zudem bringt die Deklarierung des Wohnraums als Ferienwohnung den Eigentümern mehr finanzielle Vorteile, gegenüber der Dauermiete.

Da aufgrund der vielen kulturellen Angebote das ganze Jahr über Touristen nach München kommen, ist die Nachfrage nach solchen Unterkünften konstant hoch. Die Vermieter können eine gut ausgestattete Ferienwohnung problemlos für 100 Euro vermieten. Dieser Preis vervielfacht sich während des Oktoberfestes oder in der Zeit grosser Messen um ein Vielfaches.

Auch Pendler sind dankbare Abnehmer, wenn diese berufsbedingt aus der Ferne anreisen, aber nur 60% ihrer Zeit in München tätig sind. Hier lautet das Stichwort Wohnen auf Zeit. Sobald der Mieter dann seine freie Zeit wieder bei der Familie in der anderen Stadt verbringt, wird die ungenutzte Wohnung wiederum für kurzfristige Aufenthalte vermietet.

Genau hier findet sich ein Grund für die steigenden Mietpreise in und rund um München. Mittlerweile schlagen die Politiker vor, Hochhäuser in München zu bauen, um die aktuell herrschende Wohnungsknappheit zu bekämpfen.

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Als Münchner muss man immer up-to-date sein wenn in so einer schönen Stadt wie München was Aufregendes passiert. Hier halte ich euch in Artikeln stets auf dem Laufenden!

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