Leben in München

Geld sparen im Alltag und Lebenshaltungskosten verringern

Vor einigen Jahren habe ich die die Lebenshaltungskosten mal grob berechnet und kam dabei auf die stolze Summe von 800 Euro, wenn man die wichtigsten Kosten wie Miete, Essen, Fahrkarten und die notwendigen Sachen die alltäglichen Verpflichtungen bezahlen will – und das war für das Studentenleben berechnet, wo die Studenten in WGs wohnen. Als Angestellten können die Ausgaben viel höher ausfallen, wenn man eine eigene Wohnung hat und sie nicht untermietet, dazu fallen Versicherungen an, Gebühren für Rundfunk und TV, sei Studentenrabatte fallen weg und die Familie muss natürlich ernährt werden. Meist werden dabei die Kosten im Haushalt unterschätzt, wo doch das Potential zur Einsparung doch hier nicht zu verachten ist.

Ist die Stromrechnung mal wieder teurer als gedacht? Oder dein Wasserverbrauch gestiegen? In teuren Städten wie München müssen viele Menschen auf ihre Lebenshaltungskosten achten. Hier erfahrt Ihr deshalb, wie das Geld sparen im Alltag funktioniert. Dabei fällt der Fokus in diesem Artikel insbesondere auf den Bereich der Fixkosten, die einen beträchtlichen Anteil ausmachen. Fernseher im Stand-by-Modus oder brennende Lampen in ungenutzten Räumen – in jedem Haushalt entstehen Kosten, die nicht unbedingt sein müssen. Ich zeige dir, wie du deine Lebenshaltungskosten reduzieren kannst.

Tipps zur Regulierung der Lebenshaltungskosten in München

Miete frisst Einkommen -Tipps für die Wohnungssuchen

Mitte des Jahres 2016 befragte die Tageszeitung München rund 6.700 Mieter über ihre Mietkosten. Dabei kam heraus, dass die Münchner im Schnitt 912,42 Euro Kaltmiete pro Monat berappen und ihre Wohnungen durchschnittlich 68,97 Quadratmeter groß sind. Die Durchschnittskaltmiete für München beträgt nach dieser Umfrage demnach 13,58 Euro pro Quadratmeter. Tatsächlich aber liegen die Durchschnittsmieten bei Kaltmieten knapp unter 20 Euro pro Quadratmeter. Eine 30qm große Wohnung für Singles kostet somit bei der Kaltmiete um die 600 Euro – Tendenz steigend. Eine hohe Summe, wenn man bedenkt, dass die Ausgaben für den täglichen Bedarf noch hinzukommen.

Wer deutlich mehr zahlt, sollte sich überlegen, eine günstigere Wohnung zu suchen. Damit du dich auf dem angespannten städtischen Wohnungsmarkt behaupten kannst, solltest du diese Tipps zur Wohnungssuche beherzigen. Es gibt dort einen schönen Rechner, der die Einnahmen und Ausgaben miteinander vergleicht und auf Basis der Angaben das Mietbudget berechnet. Dort gebt Ihr euer Nettoeinkommen ein, Ausgaben für den täglichen Bedarf (Lebensmittel, Pflegeprodukte), feste monatliche Ausgaben (Handy, Fahrticket) und Sonderausgaben (Freizeit, Party) ein und eure mögliche Kaltmiete wird ausgespuckt und könnt dann weiter auf die Wohnungsangebote weitergeleitet werden, die eurem Budget entsprechen.

Wer nach günstigen Wohnraum im zentralen Raum sucht, kann sich auch mal hier unter http://www.muenchen-sehen.de/wohnen/wo-die-mieten-im-innenraum-ringe-1-2-besonders-guenstig-sind/ mithilfe der Mietmap an den Mietpreisen für eine Zweizimmerwohnung orientieren. Mithilfe dem kalkulierten Kaltmietenbudget und der Durchschnittsmiete in den Stadtteilen, könntet ihr Erfolg bei der Suche haben.

Strom- & Heizkosten sparen

Für den Strom geben viele Menschen mehr aus als sie müssten. Wer regelmäßig Anbieter vergleicht und seinen Stromtarif wechselt, spart bares Geld. Denn zwischen den Anbietern gibt es enorme Preisunterschiede. Auch beim Heizen lassen sich Kosten sparen: Wenn Ihr die Heizung um ein Grad herunterdreht, reduzierst ihr die deine Heizkosten um bis zu sechs Prozent. In der Regel reichen Innentemperaturen zwischen 18 und 20 Grad aus. Stromrechner gibt es im Internet genug. Dort berechnet ihr euren ungefähren Stromverbrauch.

Wechselt Ihr euren Stromanbieter, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Vertragslaufzeit sollte nicht länger als 12 Monate dauern. Ist euch selbst überlassen, wie ihr das handhabt.
  • Lasst euch vom Bonus für Neukunden nicht beeindrucken. Viele Anbieter locken mit dem 1.kostenlosen Monat oder mit sonstigen Ersparnissen. Vergleicht die Kosten über die Laufzeit und macht euch selbst ein Bild.
  • Vergesst die Strompaketangebote mit Vorauszahlungen für einen fixen Verbrauch, wenn Ihr die genauen Kosten nicht richtig einkalkulieren könnt. Ist der der tatsächliche Verbrauch geringer als die fixe KWh-Menge, hat man Geld verbrannt.

Geld sparen im Alltag: Telefon und Internet

Neben den verschiedenen Stromanbietern sollte auch Telefon- und Internetanbieter regelmäßig verglichen werden. Diese unterbieten sich preislich immer mehr, sodass hier Einsparungen von bis zu 20 Euro im Monat möglich sind. Auch hier gilt: lasst euch nicht vom Neukundenbonus einiger unseriöser Dienstleister mit Laufzeit verlocken. Eine schlechte Performance der angebotenen Leistungen, eine schlechte Erreichbarkeit des Kundendienstes oder ständige Ausfälle können schon sehr ärgerlich sein.

Erkundigt euch auf Bewertungsseiten über die Meinungen zu den Dienstleistungen der Anbieter.

Weniger Warmwasser verbrauchen

In Sachen Warmwasser gibt es bei den meisten Menschen enormes Sparpotenzial. Beispielsweise beim Händewaschen: Mann kann Heizenergie sparen, indem ihr hierfür kaltes Wasser benutzt. Beim Duschen reduziert man den Warmwasserverbrauch, indem das Wasser während des Einseifens abgestellt wird. Zudem gilt: Lieber duschen als baden. Denn während ihr bei einem durchschnittlichen Vollbad circa 120 Liter Wasser verbrauchst, rauschen bei einer schnellen Dusche lediglich 40 Liter den Abfluss hinunter. Zusätzlich sinnvoll: Eine Duschbrause, die nicht mehr als sechs Liter Wasser pro Minute abgibt.

Beim Kleiderwaschen lässt sich die Heizenergie auch reduzieren. Waschtemperaturen von 90 Grad Celsius sind unnötig: Bereits ab 60 Grad werden Keime abgetötet. Da unsere heutigen Waschmittel gut reinigen, reichen in der Regel Waschtemperaturen von 30 bis 40 Grad Celsius aus – das schont außerdem die Wäsche.

Weniger Lebenshaltungskosten dank Effizienz in der Küche

Beim Kochen oder Aufwärmen von Speisen verbrauchen wir viel Energie, was sich in höheren Stromkosten niederschlägt. Das muss nicht sein. Essen, das länger als 20 Minuten garen muss, solltest du in einem Schnellkochtopf zubereiten. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Energiekosten. Zudem sollten grundsätzlich eure Kochtöpfe mit dem Deckel abgedeckt werden, damit die Wärme im Topf bleibt. Darüber hinaus kann man Energie einsparen, indem ihr das Wasser im Wasserkocher oder mit dem Tauchsieder vorkocht. Da Herdplatten etwa 20 Minuten nachheizen, sollten die Platten rechtzeitig abgestellt werden und die Restwärme fürs Kochen genutzt werden.

Auch bei der Wahl des Kühlschranks sollte man die Augen offenhalten: Falls ein neues Gerät angeschafft wird, bitte darauf achten, dass es mit dem Siegel A++ gekennzeichnet ist. Dieses Siegel bekommen ausschließlich die sparsamsten Geräte. Zudem solltet ihr den Kühlschrank an einen kühlen Ort, also nicht neben Herd oder Spülmaschine, stellen. So braucht er weniger Energie, um die Lebensmittel frisch zu halten. In der Regel reicht es aus, hierfür Kühlstufe eins einzustellen. Wenn ihr euer Tiefkühlfach zudem ein- bis zweimal im Jahr entfrostest, lassen sich Stromkosten einsparen. Denn nur ein entfrostetes Tiefkühlfach kann seine volle Leistung erbringen.

Wenn diese Tipps beachtet, spart man jede Menge Geld im Alltag und kannst dir auch in einer vergleichsweise teuren Stadt wie München mal den einen oder anderen Luxus gönnen. Schließlich sind die Lebenshaltungskosten in einer Weltstadt wie München alles andere als niedrig und man will ja vom Leben auch was genießen.

 

 

 

Ein Kommentar

  1. Besten Dank für den hilfreichen Artikel. Geld sparen ist wichtig, besonders als Student.
    Deshalb sollte man im Internet auch möglichst in Vergleichsportale schauen. Dort kann man auch einiges sparen.
    Beste Grüße,
    Jan

     

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