Dinge, die man über München nicht offen sagen würde

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München im Sommer

In letzter Zeit gibt es den einen oder anderen Lästerartikel über München wie hier auf Focus, sogar die wohlgeformte Figur der Deutschen in Frage gestellt wird oder sogar das Essen in Frage gestellt wird. Viele positive Merkmale wurden über die Stadt bislang nach außen getragen. Wird Zeit, dass auch die wahren Schattenseiten der schönen Stadt München gezeigt werden. Und da spielen nur meine Erfahrungen mit in die Aufzählung mit rein. Also padon erstmal für meine direkte Art. Aber folgende Dinge sind noch verbesserungswürdig!

Was an München ein wenig nervt

Ostbahnhof und Kultfabrik

Bei aller Liebe zum Leben, Partyleben, Freiheit und ausgelassenem Feiern. Aber die Kultfabrik trifft nicht wirklich meinen Geschmack, was Feiern angeht. Viel zu viele betrunkene Partyleute, die sich für den Abend nur zum Ziel gesetzt haben, sich mit reichlich Alkohol abzufüllen, um irgendwann morgens mit Brummischädel ins Bett zu fallen, trifft man hier an. Neue Freunde kennenlernen fällt hier angesichts des hohen Alkoholpegels besonders schwer. Was das wirkliche Problem ist: Party feiern ist verbunden mit Spaß, Tanzen mit tollen Freunden und vor allem einer schicken Darstellung der Clubs. Gute Clubs haben eine eigene Identität, einzigartige Merkmalseigenschaften (Club am Strand, riesige Lasereffekte, Black Music, riesige Tanzhalle, wunderschönes Design). Die Clubs hier erreichen nicht mal annähernd den Standard, den man sich vorstellt. Auch der neu eröffnete Q Club kann das Partyareal nicht retten.

Behauptung: Mieten in München seien viel zu hoch

München im Sommer Wenn man München mit anderen Städten vergleicht, gehören die Mietpreise mit Sicherheit zu den teuersten in Deutschland. Wohl in kaum einer anderen Großstadt überschreitet die Höhe der Kaltmiete für ein Quadratmeter die 20 Euro Grenze, wie es derzeit in Thalkrichen der Fall ist. Allerdings ist der Preisunterschied zu Städten wie London, wo 30 Euro/ Quadratmeter keine Seltenheit sind oder Städten wie Moskau, die derzeit wahrscheinlich nicht nur in Europa, sondern weltweit die teuerste Stadt der Welt ist. Laut http://www.eca-international.com/news/press_releases/7785/ fällt für ein Dreizimmerappartment ein Mietpreis in Höhe von 5000 Euro an, mehr als dreimal so hoch wie in München. München weist hohe Durchschnittspreise bei den Mieten aus. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch WG Zimmer für 330 Euro oder Wohnungen mit einer Größe von 30 Quadratmetern für unter 500 Euro mit Nebenkosten zu haben. Das sind in meinen Augen angesichts des hohen Lebensstandards und der angemessenen Arbeitsmarktsituation und den passenden Voraussetzungen für die Ausbildung ( zwei Elite-Unis als Resultat der Exzellenzinitiative ) angemessene Preise.

Wo sind die Chinesen in den China Restaurants?

Ich war schon in mehreren Restaurant in verschiedenen Ländern und bin wirklich verliebt in die chinesischen Blattteiggerichte, die mit einer wundervollen Füllung ausgestattet sind. Auch HotWok Essen sorgt für Gegenliebe. Aber bei aller Liebe zur chinesischen Esskultur: wo habe ich eigentlich in den China Restaurants mal Chinesen entdeckt? Das All-you-can-eat Büffet beim Asiaten bei uns ums Eck hatte tatsächlich einen Chinesen. Auch der Besitzer von Monsieur Hu ist ein Chinese. Aber ansonsten habe ich das Gefühl, dass die Vietnamesen an Überhand gewinnen und sogar die China Restaurants führen. Man vermisst hier in München ab und zu die multikulturellen Einflüsse verschiedener Länder mit echten einheimischen Köchen und in der Qualität des Essens erkennt man die Handschrift. Die wenigen Koreaner hier in München werden dem Ruf der hervorragenden Küchen nicht wirklich gerecht, auch wenn sie lecker sind und der Mongole wird von Deutschen geführt!

Burger King – das Essen

Okay, ich esse des Öfteren mal Fastfood als Allesesser. Aber unglücklicherweise gebe ich in Sachen Geschmack eher McDonalds Pluspunkte, denn das Essen hat seinen Style, seinen eigenen Flavour und seine eigene Duftmarke. Bei Burger King vermisse ich das Einzigartige in dem Essen, die echten Unterschiede zwischen den Burgern und eine leichter verdauliche Kost. McDonalds bietet als Nebengeschäft die McCafe Stände mit Küchlein, Kaffee, Smoothies und anderen Leckereien. Bei Burger King höre ich dreimal hintereinander im selben Laden, dass die Eismaschine nicht geht und bei Riesenschlangen sind die Mitarbeiter überfordert, weil sie entweder den Ansturm nicht erwarten oder nach dem „Auge zu und durch“ Prinzip in einigen Filialen arbeiten. Man kann sparen, aber nicht auf übertriebene Weise.

Der Vorwurf der Arroganz

Der FC Bayern scheint angeblich arrogant zu sein. Die sogenannten Schickimickis seien anscheinend auch hochnäsig und sind es die Normalos das auch? Zugegeben, ein wenig Neid kommt schon auf, wenn in der Maximiliansstraße mehrere Porsche Wagen hintereinander stehen. Doch wirkliche Bewunderung kommt nicht auf. Dennoch: diese Stadt braucht ihre Charaktere, ihre Stories und vor allem ihre Millionäre, die ihr Geld in Konsumgüter, teures Essen, Villen stecken. Und in München, die von einer offenen Art geprägt ist, kommt man mit solchen Leuten in Kontakt, lässt sich mit ihnen abbilden, die Fußballer feuert man in Massen zu Pokalen an!

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Über Khoa 327 Artikel
Als Münchner muss man immer up-to-date sein wenn in so einer schönen Stadt wie München was Aufregendes passiert. Hier halte ich euch in Artikeln stets auf dem Laufenden!

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