Die Lange Nacht der Museen: Termin vormerken

vor der Staatsoper

Für Kulturfreunde, Neulinge und Interessierte findet für 2016 wieder ein besonderes Event statt. Am Samstag, den 15. Oktober 2016 findet zwischen 19 und 2 Uhr nachts wieder die Lange Nacht der Museen statt, bei der rund 90 Museen ihre Ausstellungen den Gästen präsentieren. Mit einem Ticket können die Besucher alle Museen besuchen und sich vom Eventprogramm an den jeweiligen Standorten überzeugen lassen. Nähere Infos gibt’s hier in der Pressemitteilung der Münchner kultur GmbH.

Lange Nacht der Museen: Infos

 Zum 18. Mal lädt am Samstag, 15. Oktober 2016 „Die Lange Nacht der Münchner Museen“ zum nächtlichen Rundgang durch Kunst, Kultur, Naturwissenschaft und Technik.

Von 19 bis 2 Uhr öffnen rund 90 Museen, Sammlungen und Galerien ihre Türen und bieten zusätzlich zu ihren laufenden Ausstellungen ausgewählte Sonderprogramme wie Konzerte, Führungen und Performances.

 

Ob Neuling oder treuer Anhänger – wer zur Museumsnacht kommt, schätzt deren einmaliges Angebot: Denn die Mischung aus unterschiedlichen Häusern, Programmvielfalt und Mobilität ist einzigartig und sorgt für das besondere Lange Nacht-Flair.

Mit dabei sind die großen, weltbekannten Museen ebenso wie kleinere Museen, naturwissenschaftliche und technische Sammlungen, Galerien, Kirchen, architektonische Highlights, Archive, Kunstprojekte und historische Orte.

 

Verbunden werden alle teilnehmenden Institutionen durch die Shuttlebusse der MVG, die ab 18.45 Uhr am Odeonsplatz starten. Das Ticket zu 15 € gilt als Eintrittskarte in alle beteiligten Häuser, als Fahrkarte für die Shuttlebusse und für den MVV im Gesamttarifgebiet. Beginnen kann man am Museum seiner Wahl.

 

Auch in dieser Langen Museumsnacht erwarten die Nachtschwärmer neue Teilnehmer und exklusive Vorführungen:

 

Am Odeonsplatz feiern gleich zwei neue Teilnehmer Lange Nacht-Premiere: In den sonst selten zugänglichen Bronzesälen der Residenz München kann man die gegossenen Schönheiten bestaunen. Auch ein Ort der Kunst ist die neue Siemens-Zentrale. Das Siemens Arts Programm zeigt u.a. eine Fotoinstallation des Künstlers Thomas Struth zur Geschichte der Siemens AG.

In der Leopoldstraße im Schwabinger Norden öffnet ein besonderes Bauprojekt seine Tore für junge Kunst: Anlässlich der Langen Nacht bespielt easy!upstream die großzügige Tiefgarage des Schwabinger Tors mit Gegenwartskunst: großformatigen Installationen, raumgreifenden Interventionen und Videoprojektionen.

Die Städtische Galerie im Lenbachhaus setzt mit der Wiedereinrichtung neue Akzente in der Schausammlung um die berühmte Künstlergruppe des „Blauen Reiters“ und ist auch mit dem Kunstbau München vertreten, wo die Ausstellung FAVORITEN: Neue Kunst aus München zu sehen ist.

 

Zur Museumsnacht öffnet das Bayerische Wirtschaftsarchiv nicht nur seine Türen für das Publikum, sondern zeigt auch Wirtschaftsfilme aus den 1950er Jahren, bietet Führungen durch die Magazine und lädt zum weiteren

Verweilen bei Livemusik.

Das Museum Villa Stuck zeigt die Sonderausstellung des Autors und Künstlers „Douglas Coupland. Bit Rot“. Neben Führungen durch die Ausstellung werden auch thematisch unterschiedliche Rundgänge durch die Historischen Räume geboten.

Im Kunstareal werden in allen drei Pinakotheken dieses Mal Auge und Ohr zusammengeführt: Mitglieder des Münchner Rundfunkorchesters lassen sich von den Kunstwerken inspirieren und bringen ihre Instrumente zum Klingen.

Die Sportart Ringen mit antiker Tradition findet im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke eine Plattform: Restaurator, Archäologin und Trainer stellen ausgewählte Abgüsse vor, verbunden mit Ringer-Schaukämpfen.

Ob weite Welt oder Heimat – in der Langen Nacht ist für Abwechslung gesorgt. Wer etwa in die Seele Münchens und Bayerns eintauchen möchte, dem sei ein Abstecher ins Literaturhaus München zum Thema „Der ewige Stenz. Helmut Dietl und sein München“ empfohlen.

Auch das Münchner Stadtmuseum, das Bayerische Nationalmuseum, das Lapidarium im Alten Südfriedhof, das Landesamt für Breitband, Digitalisierung und Vermessung oder die Stadtrundgänge bieten Themenabende, Einblicke und Führungen zur Historie vom Mittelalter bis in die heutige Zeit.

 

Technik, Naturwissenschaften und Mobilität werden in der Museumsnacht groß geschrieben: Einer der Höhepunkte für viele Besucher ist das Rollende Museum: Per Oldtimer-Shuttle geht es vom Deutschen Museum zum Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe. Auch das Werksmuseum der MTU Aero Engines ist mit dabei: MTU-Experten führen durch die Ausstellung und beantworten allen Interessierten Fragen. Im BMW Museum präsentiert die neue Wechselausstellung 100 Meisterstücke, die für 100 Jahre Bayerische Motoren Werke stehen.

Länger zurück reicht der Rundgang durch das Museum Mensch und Natur oder im Botanischen Garten in Nymphenburg. Im stimmungsvollen Museum und Gewächshaus erwartet die Gäste eine Entdeckungsreise durch die Geschichte unseres Planeten und deren Bewohner. Auf die Suche nach dem Original des diesjährigen Lange Nacht-Motivs kann man sich in der Staatlichen Münzsammlung machen. Neben der antiken Schönheit wird der ein oder andere Besucher dort sicherlich noch weitere Schätze entdecken.

 

Bereits am Nachmittag können Kinder und Familien die Museen erkunden: Von 14 bis 18 Uhr bieten einige Museen ein spezielles Programm zum Zuhören, Staunen und Mitmachen.

 

www.muenchner.de/museumsnacht

 

Tickets und Programmhefte gibt es ab Mitte September bei den beteiligten Häusern und den bekannten VVK-Stellen

 

4.776 Zeichen ● Abdruck honorarfrei ● Belegexemplar erbeten

Münchner Kultur GmbH ● Karin Horch ● Giselastraße 4/Rgb. ● 80802 München

karin.horch@muenchner.deTelefon 089/3

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