Fast Casual Gastronomie – Vapiano und Ocui

Fast Casual Prinzip
Fast Casual Prinzip

Wusstet ihr, dass zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen unter anderem Essen und die Zubereitung von leckeren Gerichten gehören? So habe ich es mir vor einigen Jahren in einem Bewerbungstraining nicht nehmen lassen, in der Selbstpräsentation „Essen“ als Hobby zu erwähnen, was sehr wohl positiv aufgefasst wurde. Ich esse natürlich nicht ununterbrochen. Aber wenn ich es mache, dann mit leidenschaftlicher Passion. Und da gehört ein besonderes leckeres Essen bei angenehmer Atmosphäre dazu.

Und da sind auch besondere Ausflüge in die Gastronomie keine Seltenheit. In diesem Artikel stelle ich mal zwei Restaurants nach dem Fast Casual Prinzip vor, die ich schon ausgetestet habe und ich halte mich mit der ehrlichen Meinung auch nicht zurück. Unter Fast Casual Gastronomie versteht man die Systemgastronomie der offenen Küche und der Selbstbedienung der Gäste, die ein höheres Maß an Komfort bietet.

Fast Casual Gastronomie – authentisches Essen vom Meister

Gastronomiebetriebe der beiden oben genannten Locations arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip. Der Gast erhält eine Chipkarte, wo er sich an den jeweiligen Ständen das Essen ordert. Der Küchenmeister nimmt die Bestellung und bereitet die Gerichte vor den Augen der Gäste hinter der durchsichtigen Glasschicht vor. Der Kunde schnappt sich das Essen und die Getränke und am Ende wird von der freundlichen Servicekraft am Ausgang der Gesamtbetrag berechnet. Vorteile: keine gestressten Kellner, die mehrmals an einem Tisch vorbeikommen und sich nach dem Magenzustand erkundigen, sondern hier kann der Gast selbstbestimmend sein Essen auswählen und mit dem Koch Smalltalk halten.

Vapiano – Pasta- und Pizzagenuss

Vapiano

Vapiano ist eine in Deutschland im Jahr 2002 gegründete Systemgastronomie, die durch Franchise Partnerschaften im europäischen Raum ihre Marke fest positioniert hat. Das erste deutsche Restaurant wurde in Hamburg gegründet. In München befinden sich derzeit 3 Restaurants mit folgenden Bewertungen bei Google:

Vapiano Adressen

Essentechnisch wird viel fürs Auge geboten: Pasta, Pizza, Antipasti, Asia-Gerichte, Vorspeisengerichte wie Suppen sowie die Drinks können an den Ständen bestellt. Ist viel los, kann die Wartezeit etwas länger ausfallen, da die Köche sich viel Zeit lassen mit der Zubereitung.

Und das Essen selber? Die Portionen sind üppig und man hat eine Auswahl ein diversen Pastagerichten. Die Gerichte sind wirklich lecker gemacht mit allen feinen Gewürzen, die man für ein gutes Essen braucht und da gibt’s an den Kochkünsten für die simplen Gerichte nichts auszusetzen, auch wenn authentisches Essen in meinen Augen was anderes ist als die simple Zubereitung von Saucen, Gewürzen und Hackfleisch in der Pfanne. Die Location in den 5 Höfen sieht aber sehr schick aus und

Ocui – ähnlich gestricktes Konzept

Pasta Suppe

Ocui ist die Abkürzung für „O-pen Cui-sine“ und seit 2008 können sich die Gäste in einer gehobenen Location bei angenenehmen Holztischen und stilvoll geprägten Sitzplätzen mit wunderbarem Blick nach draußen ihre Gerichte in vollen Zügen genießen. Das Essen und die Drinks werden an drei Ständen serviert und auch hier bestellt der Gast sein Lieblingsgericht und lässt sie mit der Chipkarte verrechnen. Hier wird das Essen vor den Augen der Gäste auf authentische Weise zubereitet und serviert und die Gäste müssen hin und wieder warten, bis ein Tisch frei wird, auch wenn es nicht so voll wirkt wie bei Vapiano. Spagehetti Carbonara kostet hier 7,50 Euro, eine Vorspeise wie Suppengerichte rund 3 Euro oder mehr. Bei solchen Gängen kommt man mit Drinks schon locker auf 15 Euro. Für gelegentliche Besuche absolut okay!

Die Wartezeiten – der Todbringer!

Hier liegt der entscheidende Minuspunkt bei der Fast Casual Gastronomie gegenüber der klassischen Gastronomie. Man will eine Vorspeise bestellen und muss warten, bei der Drinkbar bilden sich Schlangen, die Zubereitung von Hauptgerichten lassen bei mir die Augen rollen. Wenn man hier zu dritt oder mit mehreren Leuten antanzt und jeder was anderes will, sieht man sich an diesem Abend recht selten am Tisch oder muss unter Umständen warten, bis der andere vom Warten erlöst wird.

Deshalb bevorzuge ich die klassische Gastronomie. Und da kann es ruhig teurer sein, wenn man in der Location nicht ständig stehen muss wie es nach dem Fast Casual Prinzip der Fall ist. Was meint Ihr?

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Als Münchner muss man immer up-to-date sein wenn in so einer schönen Stadt wie München was Aufregendes passiert. Hier halte ich euch in Artikeln stets auf dem Laufenden!

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