Kaffee genießen – Einblick in Münchens Genießerkultur

Kaffeegenuss

Wer hätte das gewusst? Laut der Ergebnisse auf http://de.statista.com/themen/171/kaffee/ aus dem Jahr 2011 trinkt jeder Deutsche sage und schreibe 150 Liter pro Jahr – das entspricht ungefähr einem Konsum von rund 0,4 Liter am Tag. Und damit gehört  Kaffee unabhängig von der Sorte zu den beliebtesten Heißgetränken der Deutschen. Im Vergleich: Der Bierkonsum pro Kopf liegt bei 100 Litern im Jahr. Doch was macht genau den Kaffee aus, der sogar im Tiefkühlfach aus dem Supermarkt, am Kiosk und auch an Tankstellen angeboten wird?  Ich muss ehrlich zugestehen, dass ich zu denjenigen gehöre, die eher selten  Kaffee trinken. Aber bei einem gemütlichen Kaffeekränzchen mit Freunden gönnt man sich doch hin und wieder eine schöne Tasse. Und für den perfekten Genuss werden keinerlei Mühen und Risiken gescheut. Technisch hochwertig und innovativ kann auf jeden Fall kann der Kaffeevollautomat von Marken wie Bosch und anderen Branchengrößten bezeichnet werden, der in der Gastronomie, aber auch zu Hause quasi zum Prestigobjekt geworden ist, worüber Kaffee-Liebhaber gern stundenlang reden könnten.

Es gibt leider keine genauen Angaben, aus welcher Region im Nahen Osten der Kaffee erfunden wurde und wie weit die Geschichte zurückgeht. Als Ursprungsgebiet wird Äthiopien vermutet, wo der Kaffeeanbau im 9. Jahrhundert nach Christus vorangetrieben wurde, wo er dann im 15 Jahrhundert  große Teile der arabischen Welt durchdringte und allmählich die europäischen Städte erreichte. Das erste Kaffeehaus in Europa? Viele werden wahrscheinlich denken, dass das Kaffeehaus am Markusplatz in Venedig das erste Kaffeehaus überhaupt in Europa darstellt. Aber streng genommen ist nach den heutigen Grenzziehungen Istanbul als erste Stadt Europas zu nennen, die schon etwa 100 Jahre davor ein Kaffeehaus errichteten, das umstritten war und  auf heftigen Widerstand der islamischen Opposition stieß. Aber glücklicherweise gelang dem Kaffee der Siegeszug durch die europäischen Metropolen und wird heutzutage rund um den Globus getrunken – mal heiß, ein anderes Mal mit Eiswürfeln.

Kaffee , Cafés, Coffee Shop – ein kleiner Einblick in die Kaffeelandschaft Münchens

Das erste Kaffeehaus in Deutschland war in Bremen und nicht in München, dafür trinken die Münchner leidenschaftlich Kaffee – und das nicht nur im Büro, sondern in Cafés, beim Italiener, In der kleinen Cafeteria, im Imbiss und in diversen Orten und dafür hat München mehrere Locations geschaffen, die perfekt auf den Genuss abgestimmt sind.

Von Baristas und Königen

Tambosi

Bei einem Spaziergang durch die Münchner Innenstadt fallen sofort die Cafés auf, die sich gemütlich aneinanderschmiegen und eine entspannte Ausstrahlung bieten. Es ist daher verwunderlich, dass es hochkarätige Cafés aus den Anfängen der Kaffeekultur in München zu erleben gibt. Die historischen Kaffeehäuser Tambosi und Luitpold wollen bewegen und die Geschmacksnerven verzücken. Das Tambosi ist das älteste Ambiente in Münchens Innenstadt und liegt direkt am Hofgarten und Odeonsplatz, der Kulisse seit 1827. Der Bauherr war König Ludwig I, der viele Gelder in das Kaffeehaus steckte. Geschmacklich erinnert die Tasse vom Kaffeevollautomat nach dem ersten Schluck an Italien und ist ein Muss für jeden Besucher. Bei den Preisen ist das Tambosi unschlagbar, denn ein Kännchen türkischen Kaffees ist für etwa fünf Euro zu bekommen. Das Luitpold ist ebenso populär und dort werden die Gäste auch mit einer Confiserie verwöhnt. Hier kommt der Kaffee nicht aus dem Kaffeevollautomat. Das Tambosi bietet zusätzlich eigene Opern im Restaurant an, die oft die Geschichte von Venedig und München verbinden.

Moderne Kaffeekultur trifft alte Tradition

Starbucks in  der Residenzstraße

Starbucks Cafe

Ein ganz anderes Feld stellt die Neuzeit dar, die der Kaffee aus Amerika bringt. Starbucks hat sich in den letzten Jahren stark etabliert und kann mit mehreren Kaffeehäusern aufwarten. Das Interessante: Starbucks ist beliebt bei jungen Leuten, vornehmlich Studenten, Singles und Touristen,  während eingesessene Münchner den italienischen Kaffee bevorzugen. Ein Kaffeevollautomat wird dabei auch von Starbucks genutzt und die Unterschiede sind deutlich zu spüren. Faszinierender jedoch sind die kleinen Schmuckstücke, die überall in München zu finden sind. Gut, der Kaffee kommt hierbei vielleicht u.a. aus dem Kaffeevollautomat einer deutschen Marke Bosch, dafür ist die Atmosphäre der jeweiligen Location einzigartig und auf jeden Fall einen Besuch wert. Der beste Barista Deutschlands ist übrigens im Black Bean Coffee Shop zu finden. Sebastian Lösch zaubert aus Fair-Trade Kaffee aus dem Kaffeevollautomat Kunstwerke und lädt in eine gemütliche Atmosphäre ein, die an Starbucks erinnert, aber alles besser macht.

Traditionelle Kaffeekultur bei Dallmayr: Wer an Dallmayr denkt, denkt vielleicht an die Werbung, in der die auserlesene Form der Kaffeebohnen besonders stark in den Vordergrund gerückt ist. Höchste Qualität wird im Delikatessenhaus in der Dienerstraße in der Nähe vom Odeonsplatz großgeschrieben. In den Lebensmittelabteilungen sind auch Champagner Bars, Bistros und Konditoreistände mit eingebunden. Für den Kaffeevollautomat zu Hause interessierten mich natürlich die Kaffeebohnen, die von freundlichen Damen hinter der Theke angeboten wurden. Und genau wie in alten Zeiten werden auserlesene Kaffeebohnen angeboten. Daneben sorgen die fertig verpackten Kaffeepulver, Pads und diverse Kaffeesortenprodukte auch für zufriedene Gesichter. Eine wahrlich wunderbare Welt zum Staunen und Genießen und für den Kaffeevollautomat und die Kaffeemaschine kaum noch mehr wegzudenken.

Der Kaffee bleibt weiterhin ein faszinierendes Phänomen!

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Über Khoa 332 Artikel
Als Münchner muss man immer up-to-date sein wenn in so einer schönen Stadt wie München was Aufregendes passiert. Hier halte ich euch in Artikeln stets auf dem Laufenden!

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